Archiv für den Monat: Juni 2019

Fortschritt entsteht durch den Wettbewerb der Ideen.

Verbrennungsmotoren, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, sollen schon bald der Vergangenheit angehören. Der Wettbewerb für die Technologie der Zukunft ist in vollem Gange.

Im Bereich der Elektromobilität sind neben Batterie betriebenen Fahrzeugen vor allem auch Fahrzeuge mit Brennstoffzellen interessant. Den dazu nötigen Wasserstoff kann man ähnlich schnell wie heute tanken und die Reichweiten dieser Fahrzeuge sind grösser. Hingegen ist der Gesamtwirkungsgrad aus energetischer Sicht schlechter als beim Akku-Auto.
Ein zentraler Wert der FDP ist der Fortschritt. Wettbewerb, Innovation und technischer Fortschritt, nicht Verbote, bringen uns weiter. Wir sind überzeugt vom Fortschritt der Gesellschaft durch den Wettbewerb der Ideen. Der Staat soll dabei die Rahmenbedingungen setzen, aber nicht Technologien vorschreiben. Für die FDP setzt sich die Zukunft der Mobilität aus mehreren Technologien zusammen. Gerade für Lastwagen und bei einem grossen Reichweitenbedürfnis sind Wasserstoff betriebene Fahrzeuge eine interessante Alternative. Deswegen hat Martina Bernasconi einen Anzug zu Wasserstofftankstellen im Kanton Basel-Stadt eingereicht.

Gedanken zum Weltfahrrad-Tag

Der Veloverkehr polarisiert in Diskussionen oft und diese beschäftigen sich leider oft mit dem Verkehrsverhalten. Gerne stelle ich hier drei andere Aspekte in den Fokus, die gerade für die FDP wichtig sind: der Veloverkehr ist eine der nachhaltigsten, gesündesten und vor allem auch effizientesten Verkehrsarten in der Stadt. Eine velofreundliche Infrastruktur dient deswegen der Allgemeinheit und wird bei der Lösung unserer Verkehrsprobleme eine wichtige Rolle einnehmen müssen. Ich setze mich deshalb seit über 20 Jahren dafür ein.

In jeder Stadt buhlen diverse Nutzungen um die knapp vorhandenen Flächen. Unwidersprochen ist der Verkehr eine wichtige Funktion der entsprechend Platz zugeordnet werden muss. Der Veloverkehr geht dabei sehr haushälterisch mit dem Flächenbedarf um. Einerseits brauchen Velos sehr wenig Fläche für deren Parkierung und sind dabei zudem sehr flexibel. Andererseits brauchen sie auch zum Fahren deutlich weniger Platz pro Person als beispielsweise mit dem Auto gerade im Stossverkehr. An Kreuzungen kombinieren sich diese Vorteile und ermöglichen grosse Leistungsfähigkeiten im Stadtverkehr.

Auch beim Energiebedarf und der CO2-Bilanz ist das Velo auch in seiner motorbetriebenen Variante bei einer Life-Cycle-Betrachtung fast zehnmal effizienter als ein durchschnittliches Auto. Da rund die Hälfte aller Autofahrten unter fünf Kilometer sind, besteht hier ein grosses Effizienzsteigerungspotential. Zudem ist bei diesen Fahrten das Velo auch meist das schnellste Verkehrsmittel.

Bis vor kurzem war der Veloverkehr neben dem Fussverkehr die einzige Verkehrsart, die mehr externen Nutzen als Kosten generierte; dies aufgrund der gesundheitsfördernden Wirkung des Velofahrens. Leider sind aufgrund des deutlichen Anstiegs der Anzahl Velofahrenden und dem Aufkommen der E-Bikes die Unfallkosten derart gestiegen, dass auch der Veloverkehr die Allgemeinheit (geringe) Kosten aufbürdet. Gerade diese Kosten können jedoch mit auf den Veloverkehr besser zugeschnittene Infrastrukturen wirksam bekämpft werden; das zeigen Beispiele aus dem Ausland.